Parque de Garajonay auf la Gomera
Einer der emplematischsten Orte der Insel ist zweifellos der Nationalpark von Garajonay. Wegen seiner Einzigartigkeit und seinem vielfältigen Naturreichtum wurde dieser Ort zum Kulturerbe der Menschheit erklärt.
Es ist eine natürliche Enklave, in der auf der Welt einzigartige Pflanzenarten zu finden sind, die schon vor Millionen von Jahren überall ausgestorben sind, und die aus der Insel ihr letztes Überlebensbollwerk gemacht haben. Das Gebiet erstreckt sich auf 10% der Geamtfläche La Gomeras und liegt innerhalb der zentralen Hochebenen und am Kopf mehrerer Schluchten.
Von seinem höchsten Punkt aus (1.487 m) hat man eine wunderbare Aussicht. Die landschaftliche Einheit wird nur unterbrochen durch Vulkanschlote an verschiedenen Stellen, wie zum Beipiel der von Ojila, La Zarcita und Agando. Der Bach von El Cedro in der Schlucht desselben Namens ist der wichtigste Wasserlauf der Insel.
La Gomera ist die offene Tür zur Natur, so dass es nicht verwundert, wenn der ländliche, grüne Tourismus hier am meisten vertreten ist. Ruhe und Beschaulichkeit herrscht allerorts, während der Besucher die Naturschätze oder die seit Urzeiten bestehenden Bräuche der Inselbewohner entdeckt.
Die Insel ist genau das Richtige für die Liebhaber von langen Wanderungen in der Natur, für diejenigen, die sich in den dicht belaubten Wäldern, den eindrucksvollen Schluchten oder grünen Tälern verlieren möchten. Sie ist eine vom Meer gemeißelte Skulptur, mit tiefen Steilküsten, die im Laufe der Jahrhunderte gealtert sind.
Quelle: La Gaceta de Canarias |