Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura TOP
 Die eigentliche Attraktion Fuerteventuras sind wohl die weiten Strände entlang der Ostküste. Im Norden, nahe Corralejo, gibt es seit 1987 den unter Naturschutz stehenden Dünenpark, zu dem auch die vorgelagerte Insel Los Lobos gehört. Die konstanten Winde machen die Strände der Insel zu einem Paradies für Wassersportler.
Wellenreiter kommen besonders an der Westküste auf ihre Kosten, Windsurfer sind im Norden bei Corralejo oder an der Ostküste (besonders am langen Strandabschnitt zwischen der Costa Calma und Jandía) gut aufgehoben. Hier hat sich gerade in den letzten Jahren auch das Kite-Surfen etabliert. Teilweise ist der Strand hier in Abschnitte eingeteilt, die entweder nur für Windsurfer oder nur für Kitesurfer reserviert sind.
Der Westen der Insel besteht zu einem großen Teil aus sehenswerter Steilküste. Vom Baden sollte jedoch wegen der lebensgefährlichen, ablandigen Strömungen abgesehen werden.
Wer mit einem Auto unterwegs ist, sollte nicht auslassen, die Berge zu durchfahren. Die raue und kahle Landschaft der Berge besitzt einen ganz eigenen Charme. Des öfteren trifft man am Straßenrand auf Streifenhörnchen, die sich flink durch die Steine bewegen und von Fall zu Fall an Menschen gewöhnt sind.
Am 18. Januar 1994 lief der Luxusliner American Star vor dem entlegenen Strand Playa de Garcey auf Grund, und brach kurz darauf auseinander. Beim Versuch, zu diesem Wrack zu schwimmen und dort Gegenstände zu bergen, sind bereits einige Menschen gestorben, da unberechenbare Strömungen, herumliegende Wrackteile und heftige Wellen dies zu einer lebensgefährlichen Unternehmung machen.
Eine weitere Sehenswürdigkeit im nordwestlichen Inselinneren ist das Ecomuseo de Algocida in Tefia. Mit EU-Mitteln wurden hier in den letzten Jahren mehrere verfallene Bauernhöfe restauriert, und es wird die Handwerkskunst und Lebensweise der Bevölkerung Fuerteventuras vor der Zeit des Tourismus gezeigt. Zu sehen sind Steinmetze, Bäcker, Stellmacher, Stickerinnen uvm. |